Der Sanitätsdienst ist ein Fachdienst des Katastrophenschutzes. Seine Aufgabe ist die Versorgung von Verletzten und Erkrankten bei einer Großschadenslage, in einer Katastrophen- oder Zivilschutzlage. Der Sanitätsdienst ist aus logistischen Gründen in sogenannte Sanitätszüge mit einer jeweils festgelegten Anzahl von Helfern und entsprechender Ausrüstung organisiert. Helfer mit Zusatzausbildungen übernehmen dabei die Führung innerhalb der Einheit.

Der Aufbau eines Sanitätszugs wird in Hessen durch das hessische Katastrophenschutzgesetz (HBKG) definiert und in der sogenannten KatSDV400HE im Detail beschrieben. Er besteht aus 25 ausgebildeten Helferinnen und Helfern. Weitere 25 Helferinnen und Helfer müssen als Zweitbesetzung zur Verfügung stehen. Der Sanitätszug verfügt über Spezialfahrzeuge:
Der Sanitätszug verfügt über eine Schnelleinsatzgruppe Sanität, die im Schadensfall schneller ausrücken kann als die komplette Einheit. Der 1. Sanitätszug in der Stadt Kassel wird durch die Bereitschaft Sanität Kassel Nordwest besetzt.
Im Wolfhager Land wirken die Bereitschaften Wolfhagen, Naumburg und Oberelsungen an der Besetzung der Sanitätszüge im Landkreis Kassel mit.