header_Suchdienst_zwei_Motive.jpg Fotos: li. Helmuth Pirath/Keystone, re. Marko Kokic/WHO

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Suchdienst

Der Suchdienst des Deutschen Roten Kreuz unterstützt Menschen, die durch bewaffnete Konflikte, Katastrophen, Flucht, Vertreibung oder Migration von ihren Angehörigen getrennt wurden. Der Suchdienst hilft, Angehörige zu suchen und sie wieder miteinander in Kontakt zu bringen. Oftmals geht es auch noch um Vermisste aus dem Zweiten Weltkrieg: über 80 Jahre danach kann es mithilfe des Suchdienstes gelingen, Familienschicksale zu klären.

Ansprechpartnerin

Frau
Sabine Grabow


Tel: 0561 72904-125
Grabow@DRK-Kassel.de

Königstor 24 
34117 Kassel

Bürozeiten: 

Montag und Donnerstag 
von 8:00 Uhr bis 12:00 Uhr

Wir finden Angehörige

Der Suchdienst ist seit 1859 eine Kernaufgabe der Rotkreuz- und Rothalbmond-Bewegung und wahrt das humanitäre Recht zu erfahren, wie es den eigenen Angehörigen geht oder was aus ihnen geworden ist. Dafür engagiert der DRK-Suchdienst sich in dem weltweiten Netzwerk der insgesamt 192 nationalen Rotkreuz- und Rothalbmond-Gesellschaften sowie des zentralen Suchdienstes des Internationalen Komitees vom Roten Kreuz (IKRK).

Die Mitarbeitenden in den bundesweit rund 90 DRK-Suchdienst-Beratungsstellen unterstützen Hilfesuchende u. a. beim Ausfüllen von Suchanfragen sowie hinsichtlich der rechtlichen Möglichkeiten der Familienzusammenführung. Ein vertraulicher Umgang und der Schutz der persönlichen Daten und Informationen haben dabei oberste Priorität.

Noch bis 2028 gehört die Suche nach Vermissten aus dem Zweiten Weltkrieg zu den Aufgaben des Suchdienstes; genauso wie die Beratung von Klienten, die als Spätaussiedler anerkannt werden wollen.

Weitere Informationen zum Suchdienst und Online-Kontaktformulare erhalten Sie unter www.drk-suchdienst.de.

So hilft Ihnen der Suchdienst

  • Suche nach Vermissten

    Sie haben infolge eines bewaffneten Konfliktes, einer Katastrophe oder eines größeren Schadensereignisses den Kontakt zu einem Familienmitglied verloren? 

    Der DRK-Suchdienst unterstützt Flüchtlinge und Migranten, die auf der Flucht den Kontakt zu Angehörigen verloren haben. Viele Suchanfragen kommen von Menschen aus Afghanistan, Eritrea, Somalia, Syrien oder dem Irak, die auf dem Weg nach Europa von ihren Familien getrennt wurden. Der DRK-Suchdienst arbeitet dabei eng mit internationalen Rotkreuz- und Rothalbmondgesellschaften sowie dem Internationalen Komitee vom Roten Kreuz zusammen.

    Nach großen Schadensereignissen in Deutschland aktivieren wir unsere Personenauskunftsstellen, um Informationen über Betroffene zu sammeln und Angehörigen Auskunft zu geben.

  • Nachforschungen und Schicksalsklärung zum Zweiten Weltkrieg
    Jörg F. Müller / DRK

    Der Zweite Weltkrieg und seine Folgen betreffen nach wie vor in Deutschland und weltweit unzählige Menschen: Viele verschwanden damals spurlos und noch immer sind Familien in Ungewissheit über die Schicksale dieser Angehörigen. Seit 1945 ist es Aufgabe des DRK-Suchdienstes, Vermisste zu suchen und menschliche Schicksale aus der Zeit des Zweiten Weltkriegs und des darauffolgenden Jahrzehnts zu klären. Die Arbeit des DRK-Suchdienstes -seit dem Ende des Zweiten Weltkriegs bis heute- ist einzigartig, genauso wie die Schicksale derer, die sich auf der verzweifelten Suche nach ihren Nächsten und nach Gewissheit über ihren Verbleib an ihn wenden.
    Bis 2028 bietet das DRK weiterhin an, nach Vermissten aus dem 2. Weltkrieg zu suchen bzw. zur Klärung von Familienschicksalen beizutragen. Die Zentrale Namenskartei mit ca. 50 Millionen (digitalisierten) Karteikarten gibt Auskunft über den Verbleib von über 20 Millionen Menschen, die in Deutschland durch den Zweiten Weltkrieg und seine Folgen vermisst wurden. Neu erschlossene Informationen aus den Archiven der Nachfolgestaaten der ehemaligen UdSSR bringen häufig erst jetzt Gewissheit für die Angehörigen.

    ► Suchanfrage Zweiter Weltkrieg – DRK-Suchdienst

  • Familien verbinden
    Gero Breloer / IFRK

    Haben Sie selbst keine Möglichkeit, ein Mitglied Ihrer Familie zu kontaktieren, weil es sich z.B. in einem Flüchtlingslager oder in einem Gefängnis weltweit befindet? Dann kann der DRK-Suchdienst Ihnen vielleicht helfen. 
    Der DRK-Suchdienst ermöglicht den Austausch von Nachrichten zwischen Angehörigen, deren gemeinsamer Kontakt unterbrochen ist und mit herkömmlichen Mitteln nicht wiederhergestellt werden kann.  
    Per Brief oder über (Video-)Telefonate vermittelt der DRK-Suchdienst Kontakte zwischen Menschen in Deutschland und ihren Angehörigen, die sich an schwer zugänglichen Orten befinden. Dies können etwa Familienmitglieder in Flüchtlingslagern sein oder Gefangene in Kriegs- oder Konfliktregionen. Die Rotkreuz- und Rothalbmond-Bewegung hat ein besonderes humanitäres Mandat, diese Kontakte zu ermöglichen. 

  • Spätaussiedlerinnen und Spätaussiedler

    Ein weiterer Tätigkeitsbereich ist die Beratung potenzieller Spätaussiedlerinnen und Spätaussiedler sowie ihrer Angehörigen zu allen Fragen und Voraussetzungen des Aufnahmeverfahrens nach dem Bundesvertriebenen- und -flüchtlingsgesetz (BVFG).  

    Online-Suchformular► Spätaussiedler – DRK-Suchdienst

Ansprechpartner

Der Suchdienst bietet eine Erstberatung für Menschen, die über Ländergrenzen hinweg wieder mit ihren Familienangehörigen vereint leben möchten. Wenden sie sich bitte an den DRK-Landesverband Hessen unter Tel. 0611/7909170.

Das DRK stellt Informationen zur Verfügung und vermittelt zu weiteren Beratungsstellen.