Die Hausnotrufzentrale des DRK-Region Kassel betreut rund 16.000 Hausnotrufanschlüsse in Hessen, davon etwa 3.600 in Stadt und Landkreis Kassel. Jährlich gehen weit über 100.000 HNR-Notrufe in der Zentrale ein.
Die neue Software bietet zahlreiche Vorteile für Kunden und Mitarbeitende. Einsatzrelevante Informationen können künftig in Echtzeit zwischen Hausnotrufzentrale und Hintergrunddienst ausgetauscht werden. Mitarbeitende vor Ort erhalten alle wichtigen Informationen direkt auf mobile Endgeräte und können Rückmeldungen unmittelbar an die Einsatzzentrale übermitteln. Dies sorgt für schnellere Abläufe, mehr Transparenz und eine noch bessere Betreuung der Hausnotrufkunden.
Ein weiterer Vorteil: Künftig können Anrufende bei Rückfragen direkt wieder mit dem Disponenten verbunden werden, der den ursprünglichen Notruf bearbeitet hat. Dadurch stehen Ansprechpartner zur Verfügung, die bereits mit dem konkreten Einsatz vertraut sind.
Derzeit werden insgesamt 35 Mitarbeitende aus der Hausnotrufzentrale, Technik und Hintergrunddienst auf das neue System geschult. In einem weiteren Schritt folgen die Schulungen der 15 hessischen Kooperationspartner.
Dazu sagt Sachgebietsleiter Stefan Lattemann: "Die Etablierung einer modernen Software ist zeitgemäß. Sie entlastet das Tagesgeschäft durch automatisierte Prozesse und gibt unseren Mitarbeitenden mehr Zeit für das Wesentliche: die schnelle, kompetente und menschliche Hilfe am Telefon."
