Helfen will gelernt sein!

Sonntag, 03. Juni 2012

260 Rettungsassistenten und Feuerwehren beteiligten sich am Zirkeltraining des DRK-Rettungsdienstes

Die junge Frau war mit ihrem Opel Corsa auf der engen Straße viel zu schnell unterwegs: Der Kleinwagen rutscht in den Straßengraben. Die Frau stöhnt, sie hat eine offene Unterschenkelfraktur erlitten. Ein Glück: Dieses Unfallszenario war nur simuliert, denn im Rahmen eines einjährigen Pflichtpraktikums für Auszubildende im Rettungsdienst veranstaltete der DRK Rettungsdienst Kassel unter Mithilfe der Feuerwehr und anderen Hilfsorganisationen am Samstag, 02. Juni 2012 zum 10.ten Mal ein Zirkeltraining.

Fünfzehn verschiedene Einsatzszenarien forderten an diesem Tag das Geschick und das Können der angehenden Rettungsassistenten und der beteiligten Feuerwehren. Menschen, die mit Gefahrstoffen in Berührung gekommen waren, mussten medizinisch versorgt und auslaufende, giftige Chemikalien beseitigt werden. Opfer von Verkehrsunfällen, die im Auto eingeklemmt waren, mussten medizinisch versorgt werden, während die technischen Einsatzkräfte an einer schonenden und schnellen Befreiung der Personen arbeiten.

Unter dem Motto „Gemeinsam sind wir stark!“, soll diese Fortbildungsveranstaltung dazu beitragen den Leistungsstand der Rettungsassistenten in Ausbildung zu ermitteln, Ausbildungsunterschiede auszugleichen und insbesondere das gegenseitige Verständnis für die notwendige Zusammenarbeit der verschiedenen Fachdienste fördern.

Der Leiter des DRK Rettungsdienstes in Kassel, Stephan Moritz, freut sich, dass die Fortbildungsveranstaltung auf eine 10-jährige Geschichte blicken kann und auch im Jubiläumsjahr wieder viel Tatkraft und Ideenreichtum in die Vorbereitung der Übungen gesteckt wurde: „Die Rettungskräfte aller Disziplinen arbeiten dann optimal, wenn sie ihr jeweiliges Fachwissen bündeln und zum Wohle des Patienten eine schonende Rettung durchführen. Erst die Bündelung von Fachwissen und Können führt dazu, dass jeder zur richtigen Zeit das Richtige tut. Diesen Gedanken und das Können wollen wir unseren Auszubildenden vermitteln. In Wort und Tat.“

Kontakt

Herr Stephan Moritz
Leiter Rettungsdienst, Prokurist
Telefon: 0561 72904-776
Telefax: 0561 72904-779