Foto: D. Ende / DRK e.V.
KriseninterventionsdienstKriseninterventionsdienst

Sie befinden sich hier:

  1. Mitwirken
  2. Wo wir Sie brauchen
  3. Kriseninterventionsdienst

Kriseninterventionsdienst

Die Maßnahmen der Psychosozialen Notfallversorgung zielen auf die Bewältigung von kritischen Lebensereignissen und der damit einhergehenden Belastungen für Betroffene (Angehörige, Hinterbliebene, Vermissende, Unfallzeugen von Notfällen) einerseits und für Einsatzkräfte andererseits. Um die Qualität nach einheitlichen Standards sicherstellen zu können, sind Ziele, Aufgaben, Einsatzindikationen, Maßnahmen, sowie Anforderungen und Ausbildungscurricula im DRK-Rahmenkonzept PSNV beschrieben.

Ansprechpartner

Herr 
Jens Thumser

Tel: 0561 72904 -22 
KID@DRK-Kassel.de

Königstor 24
34117 Kassel

Aufgaben des Kriseninterventionsdienstes

Menschen werden zumeist unvorbereitet durch plötzlich eintretende Not- und Unglücksfälle aus der Normalität ihres Lebens herausgerissen: Wenn Eltern durch das plötzliche Versterben ihres Kindes wie gelähmt sind, die Polizei nach einem schweren Verkehrsunfall der Familie die Nachricht über den Tod des Vaters überbringen muss oder Menschen mit dem Suizid eines nahen Angehörigen oder Freundes zurechtkommen müssen.

Ausbildung zum Kriseninterventionshelfer

Foto: D. Ende / DRK e.V.

Die psychosoziale Akuthilfe von Betroffenen wird im DRK bundesweit von weit über 100 sogenannten Kriseninterventions-Diensten übernommen. Alle Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter im Kriseninterventionsdienst kommen aus unterschiedlichen Berufen und sind ehrenamtlich im DRK aktiv. 

Die grundlegende Ausbildung beinhaltet Wissen über Stressverarbeitung und Traumatisierung. Es werden Techniken der Gesprächsführung vermittelt, genauso wie Wahrnehmungskompetenzen aus medizinisch-psychiatrischer Sicht. Auch der Umgang mit Bestattungs- und Trauerritualen gehört dazu. 

 

 

Zur ständigen Qualitätssicherung der Arbeit nimmt das Team regelmäßig an Weiterbildungen zu verschiedenen Themenschwerpunkten teil.

Zum Selbstverständnis gehören außerdem regelmäßige Supervisionen und die grundsätzliche Verpflichtung zur Verschwiegenheit. 

Der Kriseninterventionsdienst ist konzeptionell im Katastrophenschutz eingebunden und nimmt an gemeinsamen Übungen teil.