SEG DRK Rettungszug - Schnelleinsatzgruppe

Die SEG DRK Rettungszug ist Bestandteil des Sanitätszuges (1. Sanitätszug Kassel Stadt, 40/01). Der Rettungszug hat, im Gegensatz zu anderen Schnelleinsatzzügen und Sanitätszügen, konzeptionelle Besonderheiten. Jeder Helfer hat eine spezielle Position mit Positionsbeschreibung. Auf diese Weise können Einsätze und vor allem das Betreiben eines Verbandplatzes strukturiert abgewickelt werden.

Kern des Konzeptes sind vor allem die jeweils sprechenden Namen der Teams und Funktionen. Im Detail kann das im angefügten Handbuch nachgelesen werden. - Unter Nennung der Quelle und Information an uns freuen wir uns sehr, wenn unsere Ideen auch weiter getragen und verwendet werden. - Ein und derselbe Helfer hat im Laufe des Einsatzes ggf. verschiedene Aufgaben in verschiedenen Teams. Hier seien beispielhaft genannt:

  • Triagetrupp: Der Triagetrupp setzt sich bei Eintreffen am Einsatzort zusammen und übernimmt die Triagierung bzw. Sichtung der Patienten. Sobald dies auf den Verbandplatz als Aufgabe übergeht, übernimmt der Rettungstrupp1 mit dem Notarzt diese Aufgabe im ersten Zelt.
  • Rettungstrupp1: Es gibt diverse Rettungstrupps, die jeweils als Trupp zusammen mit einem Materialsatz die Versorgung von Patienten übernehmen können.
  • KTW2-Trupp: Bezeichnet einen Rettungstrupp, der mit einem Fahrzeug sowie Material auch etwas entferntere Patienten versorgen können und diese auch zum Verbandplatz transportieren können.
  • usw.

Weiterhin haben die Helfer vor allem am Verbandplatz selbst sprechende Funktionsbezeichnungen. Dies sind im Kern:

  • Monitor: Kontrolliert rollierend die Vitalfunktionen (inkl. Dokumentation)
  • Schocker: Überwacht die Infusionen sorgt für Materialnachschub, bereitet Medikamente vor usw.
  • Assi: Arbeitet zusammen bzw. als Assistent des Notarztes und stellt die Behandlungen sicher
  • Portier / Verwaltungshelfer: Registrierung aller Patientenbewegungen sowie Besetzung der Zugbefehlsstelle.

Die Kommunikation der Führungskräfte findet ebenfalls mit "sprechenden Namen" statt. Das bedeutet, dass der jeweilige Gruppenführer mit "Gruppenführer Transport" oder "Notarzt" angesprochen wird und nicht mit Ziffernfolgen ("RK KS 91-1" o.ä.).

Der Rettungszug ist für die Versorgung von 25 Patienten vorgesehen und ausgestattet. Der Zug ist in 30 Minuten zu jeder Tages- und Nachtzeit einsatzbereit. Die Alarmierung erfolgt über Funkmeldeempfänger und T-Mobile Alarmruf.

Kontakt

Herr Stephan Schild
Rotkreuzbeauftragter (RKB)
Herr Jochen Rühle
Kreisbereitschaftsleiter
Telefon: 0561 72904-0
Telefax: 0561 72904-49
Deutsches Rotes Kreuz
Kreisverband Kassel-Wolfhagen e.V.
Königstor 24
34117 Kassel
Telefon: 0561 72904-0
Telefax: 0561 72904-49